Immer sauberes Wasser im Pool – für ungehinderten Spaß im Sommer

Es kann an der derzeitigen Lage liegen, aber auch schon vor der Pandemie war der Trend zu mehr Behaglichkeit im eigenen Zuhause, hochwertiger Ausstattung und ungetrübtem Badespaß im eigenen Garten spürbar. Ob beim Grillen mit den Freunden, dem Plantsch Tag mit der Familie oder der dringend benötigten Abkühlung nach einem heißen Tag. Gründe für den eigenen Pool gibt es mehr als genug. Jetzt muss er nur noch schön sauber sein und das Wasser immer klar, denn nur so hält der Pool lange, sieht immer gepflegt aus und das Badevergnügen kann beginnen.

Was sind die Gründe für schmutziges Wasser im Pool?

Egal welchen Pool Sie besitzen, ob einen aufblasbaren, einen gemauerten oder einen praktischen Kunststoff Fertigpool. Sie sollten den Pool immer gut pflegen und ihn rechtzeitig für die nächste Badesaison vorbereiten.  Blätter, Insekten, Algen, Staub und Pollen sind für Verunreinigungen von außen verantwortlich. Dazu kommen unsichtbare Ablagerungen, die während der Benutzung des Pools durch Kosmetika oder Körperfette entstehen. Luftmatratzen, Getränke und Speisen oder das Wasserspielzeug verunreinigen das Poolwasser mit Bakterien, Keimen und Biofilmen. Alles zusammen ergibt das eine ganz schöne Belastung für das Wasser. Hier helfen nur die regelmäßige Pflege, Reinigung und Filtration. Dazu noch Hilfsmittel wie Abdeckplanen, Saugroboter oder chemische Produkte und ihr Poolwasser bleibt lange sauber.

11 Tipps für einen sauberen Pool und maximalen Badespaß im Sommer

Tipp #1: Wasseranalyse

Beginnen Sie mit der regelmäßigen Wasseranalyse, um auch die Verunreinigungen festzustellen, die nicht mit dem bloßen Auge erkennbar sind. Nehmen Sie dazu eine saubere, leere Wasserflasche und halten Sie diese gegenüber vom Skimmer kopfüber bis zum Ellenbogen ins Wasser. Wenn keine Wasserblasen mehr aufsteigen, können Sie die Flasche umdrehen und aus dem Wasser nehmen. In dieses Wasser halten Sie einen Teststreifen, sie sind sehr günstig im Fachhandel erhältlich. Kurz eintauchen, für 15 Sekunden still in der Luft halten und die Verfärbung anschließend mit der Farbskala auf der Dose des Herstellers abgleichen. Achten Sie beim Kauf auf unterschiedliche Testkits, mit denen sich Alkalität, freies Chlor und der pH-Wert bestimmen lassen. Kombiprodukte sind preislich am günstigsten. Weitere Werte können die Wasserhärte, der Bromgehalt oder die Konzentration von Algiziden sein. Für den herkömmlichen Pool im Garten reichen die oberen Werte aber in der Regel völlig aus.

Tipp #2: Der richtige pH-Wert

Der pH-Wert ist einer der wichtigsten Messgrößen für gute Wasserqualität im Pool. Für Badewasser sollte dieser zwischen 7,0 und 7,4 liegen. Dieser Bereich sichert auch den optimalen Betrieb von Desinfektion und Flockung ab, denn die einzelnen Produkte sind auf den Idealwert eingestellt. Mit entsprechenden Korrekturmitteln in Form von Granulat (pH-Plus und pH-Minus) steuern Sie den Wert im Becken nach. Die regelmäßige Kontrolle per Teststreifen erleichtert die Einstellung, ganz bequem geht es mit einer automatischen Steuerung. Nach starkem Niederschlag oder wenn eine große Menge frisches Wasser in den Pool kommt, am besten immer gleich den pH-Wert prüfen.

Tipp #3: Chlor

Ohne Desinfektion wird es kaum gehen, wenn der Pool regelmäßig genutzt wird. Hier hat sich Chlor bewährt, denn es hemmt die Vermehrung von Bakterien und Keimen im Wasser. Und die fühlen sich ab einer Wassertemperatur von 20° C pudelwohl und vermehren sich dann schnell. Auch hier muss zunächst die Wasserqualität bestimmt werden und das Chlor kommt immer erst nach der Einstellung des richtigen pH-Wertes. Ein idealer Chlorwert im Pool liegt bei ca. 0,3 bis 0,6 mg/l. Chlortabletten sind häufig das Mittel der Wahl, denn sie sind überaus praktisch in der Dosierung und von verschiedenen Herstellern im Handel zu finden.

Tipp #4: Umweltfreundliche und Chemiefreie Wasserdesinfektion mit UV-Desinfektion, Mehrschichtfilter oder Salzelektrolyse

Wer auf Chlor gänzlich verzichten möchte, dem kann die UV-Desinfektion helfen, denn sie läuft vollständig ohne Chemie ab. Durch die Strahlung werden Viren und Mikroorganismen zerstört und gleichzeitig das gebundene Chlor im Wasser zersetzt. Eine andere Möglichkeit steht mit Quarzsand zur Verfügung. Über chemiefreie Mehrschichtfilter, die zusätzlich mit Aktivkohle oder Glasgranulat aufgewertet sind, lassen sich ebenfalls selbst minimale Verschmutzungen oder Bakterien aus dem Wasser filtern. Die Salzelektrolyse kann ebenfalls zur Desinfektion des Wassers im Pool eingesetzt werden. Sie bieten eine effektive Algenbekämpfung, sind umweltfreundlich und besonders augen- und hautfreundlich. Das vollautomatische System hat jedoch seinen Preis und steht im Vergleich zu den anderen Methoden als überaus kostenintensiv dar.

Tipp #5: Vor dem Baden abduschen

Warum vor dem Poolbesuch das Duschen wichtig ist? Ganz einfach: Schon beim kurzen Abduschen mit klarem Wasser minimieren Sie die Verschmutzungen für das Poolwasser. Denn neben Körperfett und Körperflüssigkeiten wie Schweiß geraten sonst auch alle Rückstände von Pflegeprodukten und Kosmetika sowie dem aufgetragenen Sonnenschutz in den Pool. Aber auch kleine Hautschuppen oder andere organische Reste wie Urin können für Probleme beim Badespaß sorgen. Hier geht es weniger um die Verschmutzungen, sondern vielmehr um das Chlor im Becken, dass mit den organischen Substanzen reagieren kann. Bemerkbar machen sich die Folgen dann meist in Form von Hautreizungen oder Rötungen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Gesundheit aller Badegäste, denn mit dem Duschen spülen Sie auch mögliche Viren oder Bakterien vom Körper. Für das kurze Abduschen empfiehlt sich ein einfacher Gartenschlauch oder eine Gartendusche.

Tipp #6: Blätter und Fliegen regelmäßig aus dem Wasser entfernen

Ganz ungewollt landen oft Blätter, Blütenblätter oder Fliegen im Pool. Diese haben im Wasser nichts verloren und sollten mit einem Käscher entfernt werden. Wer Blättern und Co. Vorbeugen möchte kann hierfür eine Poolabdeckung aus Gittergewebe über seinen Pool spannen.

Tipp #7: Ein Poolsauger

Die Poolreinigung mit dem Sauger ist zeitgemäß und lässt sich in der digitalen Welt sogar smart per mobilem Endgerät steuern. Der Poolsauger ist wendig und bewegt sich selbständig im Wasser. Einfache Poolsauger arbeiten nur mit einem Programm, höherwertige Modelle bieten verschiedene Reinigungsprogramme an. Sie unterscheiden sich in der Laufzeit und können auch individuell an die Reinigungsabläufe angepasst werden. In der Regel sind die Walzen an der Vorder- und Hinterseite des Gerätes angebracht, manche haben auch zusätzliche Walzen an der Unterseite. Sie arbeiten besonders gründlich. Wenn sich die Filterkartusche von oben entnehmen lässt, dann ist die Handhabung besonders komfortabel. Achten Sie auch darauf, den Filter nach jedem Reinigungsvorgang zu reinigen, so hält der Poolsauger länger und arbeitet dauerhaft gründlich.

Tipp #8: Eine Poolplane

Eine Pool-Abdeckplane ist eine gute Möglichkeit, den geliebten Pool vor Verunreinigungen zu schützen. Gleichzeitig dienen z.B. Poolabdeckplanen mit Querstangen wleche mit Spanngurten befestigt werden auch als Absicherung gegen das Hineinstürzen von Kindern und Tieren.

Während in den heißen Sommermonaten keine Plane auf dem Pool verbleiben sollte - hier kann das Wasser durch die hohen Temperaturen sonst “umkippen”, ist sie in der kalten Jahreszeit ein wichtiges Hilfsmittel. Ganzjährig geeignet sind Poolabdeckungen aus Gittergewebe und Rollabdeckungen. Rollabdeckungen werden vor allem bei größeren Pools eingesetzt und schwimmen nachts auf der Oberfläche. Sie lassen genug Luft durch, damit unter der Plane keine Stauhitze entsteht, die für grüne Verfärbungen sorgen könnte. Eine Poolplane bringt aber noch weitere Vorteile mit sich. Sie verhindert das Verdunsten des Wassers und es entsteht eine Wärmeisolation in der Nacht und am nächsten Tag ist das Wasser weniger kühl.

Abdeckplanen für Swimmingpools gibt sie in verschiedenen Ausführungen und für jeden Anspruch. Einige davon mit nützlichen Eigenschaften. So finden sich auch Modelle, die sich nicht nur platzsparend aufrollen lassen, sondern auch Poolabdeckungen nach Maß mit integrierten Hohlsäumen, Ösen oder Regenabläufen. Gerne beraten wir sie bei der Suche nach der für ihren Pool passenden Plane, nehmen sie hierfür einfach Kontakt mit uns auf.

Andere Poolabdeckungen sind transparent und machen aus dem Pool ein Hallenbad. Auch hier steht der Schutz vor Verunreinigungen und die Wärmeisolation im Vordergrund. Allerdings sind solche Poolabdeckungen nur für die Sommermonate gedacht, sie halten keinem Sturm oder gar Schneebelastungen stand. Poolabdeckungen schützen effektiv vor Verschmutzungen von außen und halten das Wasser sauber. Sie sind jedoch nur für die äußeren Einflüsse ein guter Schutz. Gegen Verunreinigungen durch Sonnencremes oder Körperfett helfen sie nicht.

Tipp #9: Eine Poolpumpe

Eine Poolpumpe übernimmt einen Großteil der Reinigungsarbeiten für Sie und sorgt für dauerhaft sauberes Wasser. Die Pumpe sollte so bemessen sein, dass dreimal täglich mindestens das gesamte Wasser im Pool umgewälzt wird. Bei größeren Pools benötigen Sie einen Skimmer, der den gröberen Schmutz direkt von der Wasseroberfläche entfernt. Experten empfehlen ab einer Poolgröße von 5 x 3 Metern eine Poolsteuerung zu nutzen. Sie koordiniert den Einsatz von Filter, Pumpe und Skimmer, außerdem die Dosierung von notwendigen Chemikalien. Zur Pumpe lässt sich noch sagen, dass der Filter in der Lage sein sollte, auch kleinste Schmutzpartikel zu filtern. Empfehlenswert sind auch Modelle, bei denen die Drehzahl und der Durchfluss geregelt und die Leistung optimiert werden können.

Tipp #10: Ein sauberes Filtersystem

Ein Filtersystem kann nur dann einwandfrei funktionieren, wenn das Filtermedium sauber ist. Daher müssen Sie den Filter in der Pumpe regelmäßig reinigen. Nicht nur, um ihn von größeren Verschmutzungen zu befreien, sondern auch um unangenehme Gerüche vorzubeugen. Sicherlich wissen Sie, wie abgestandenes Wasser, beispielsweise in einem Aquarium riecht, wenn sich es über längere Zeit nicht erneuert oder gefiltert wurde. Verstärkt wird der unangenehme Geruch durch die Algen, die sich in grünen oder braunen Schlieren zeigen. Auch im Pool kann es zu Algenbildung kommen. Das passiert ganz besonders dann, wenn Filteranlagen Nährboden für Pilze und Bakterien bieten. Nur ein gereinigter Filter sorgt für hervorragende Wasserqualität ohne Schmutz und verhindert Gerüche. Die Reinigung des Filters verläuft immer gemäß den Herstellerangaben, denn jede Pumpe hat individuelle Abläufe. Es kann auch sein, dass Sie den Filter von Zeit zu Zeit komplett austauschen müssen.  Das ist abhängig vom verwendeten Filtersystem. So sind Papierfilter schneller am Ende ihrer Lebenszeit angelangt als Filterkügelchen. Auch Sand in Filteranlagen ist nicht unbegrenzt einsatzfähig und sollte dann gewechselt werden, wenn entweder die maximale Haltbarkeit laut Hersteller erreicht ist oder sich das Wasser nicht mehr zufriedenstellend filtern lässt. Sie helfen jedem Filtersystem, indem Sie Laub und Insekten mit einem Netz aus dem Wasser fischen. Sie würden das Filtermedium sonst verstopfen und die Leistung minimieren.

Tipp #11: Pool winterfest machen

Auch die schönsten Zeiten gehen mal vorbei und so steht nach jeder Badesaison der Zeitpunkt an, den Pool winterfest zu machen. Bei gemauerten und gefliesten Pools, die über ein Filtersystem verfügen, ist die frostsichere Überwinterung besonders wichtig. Einige Poolbesitzer belassen etwas Wasser im Becken, andere leeren es nach gründlicher Reinigung komplett. Hier sollte jeder entscheiden, welches Verfahren für ihn am besten geeignet ist. Der beste Zeitpunkt ist gekommen, wenn die Wassertemperaturen unter 20 °C fallen. Dann sollten Sie bereits die Filterzeiten reduzieren und bei Temperaturen unter 10 bis 15 °C kann der Pool in die Winterpause gehen.

Wer einen aufblasbaren Pool besitzt und diesen über die kalte Jahreszeit in die Winterruhe schicken möchte, sollte ihn unbedingt vollständig entleeren. Aufblasbare Pools sind nur für den temporären Einsatz im Sommer gedacht und die Folie ist nicht frostsicher. Ist der aufblasbare Pool entleert, dann sollte er vor der Einlagerung unbedingt gründlich gereinigt und anschließend getrocknet werden. Die Lagerung empfiehlt sich in einem warmen Raum bei mindestens 6 bis 8 °C. Niedrigere Temperaturen könnten die Folie porös werden lassen.

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